Neuigkeiten
Größte Rettungs-Aktion in unserer GeschichteGilda Laske-kowalski am 08.03.2026 um 13:20 |
Seit 15 Jahren sind wir in Rumänien unterwegs und wir haben schon so einiges erlebt.
Doch aktuell bereiten wir uns auf eine Rettungsaktion vor, die wir so auch nicht hatten.
Habt ihr schonmal den Namen UZUNU gehört? Alle Tierschützer, die in Rumänien unterwegs sind, zucken jetzt zusammen.
Es handelt sich um eines der schlimmsten Tötungstierheime in Rumänien.
Dort werden Hunde (und Katzen), die auf der Straße eingefangen, die gejagt wurden, die man aus ihren Verstecken zerrt, "aufbewahrt" und auf grausamste Art und Weise getötet.
Die Einzelheiten ersparen wir euch. Wir können die Art und Weise schon kaum ertragen.
Auch Katzen "leben" dort, mit ihnen passiert das gleiche.
Nun haben die Proteste der rumänischen Tierschützer, die Demonstration vor 14 Tagen in Bukarest (über 4000 Tierschützer waren dort) Früchte getragen.
Diese Tötungsstation wurde vorübergehend geschlossen.
Wir bereiten uns vor, 30 - 50 Hunde von dort zu übernehmen. Keines der Tiere ist in einem guten Zustand, sie sind krank, schwach, verletzt, halb verhungert.
Letztes Jahr haben wir schon einmal 20 Hunde dort herausgeholt, deshalb wissen wir, was auf uns zukommt.
Von ganzem Herzen Danke an Nicoleta Lontos und Alexandra Pietrar, weil sie vor Ort das Ganze organisieren. die beiden leiten das Tierheim Asociatia Freelife, welches unser Partnertierheim ist.
Seit Tagen arbeiten alle unter Hochdruck, räumen auf, setzen Hunde anders zusammen, damit wir Platz kriegen, ein großer Raum, der bisher als Lagerraum genutzt wurde, wird zum Schutzraum umgebaut, die Zäune sind gekauft, das Material ist da, jetzt fehlt es an Hütten, Betten, aber das schaffen wir schon.
Obwohl das Tötungs-Tierheim aktuell geschlossen ist, Behörden vor Ort sind, qualmen die Öfen weiter. Und man war dort nie zimperlich, zu überprüfen, ob die Tiere, die man in die Öfen wirft, auch wirklich tot sind.
Die Polizei will Einlass, um zu schauen, doch es wird einfach nicht geöffnet.
Der Betreiber hat sich übrigens nach Dubai abgesetzt.
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HUNDEBABYS OHNE MAMA ** EINFACH AUSGESETZTGilda Laske-kowalski am 08.05.2024 um 16:33 |
Am 10. Mai startet unsere 2. Kastrationsaktion in diesem Jahr.
Wir sind natürlich wieder ein paar Tage vorher vor Ort, weil wir finanziell unterstützen, bei den vielen Vorbereitungen helfen und weil wir natürlich unsere Hunde besuchen.
Und auch diesmal wird uns wieder schmerzlich bewusst, wie wichtig die Hilfe in Rumänien ist.
Wie in diesem.
Fünf Hundebabys werden im Wald von Fahrradfahrern entdeckt. Bei einer Pause hören sie das Wimmern aus dem Unterholz und sind erschrocken, was sie dort finden.
Sie haben sofort die in Rumänien dafür zuständige Tierpolizei angerufen und diese hat unsere Tierschützerin Dia Diane angerufen und natürlich hat sie sie sofort geholt.
Die Radfahrer haben gewartet, bis die Babys in Sicherheit waren.
Und so süß sie auch sind, wären sie nicht geboren worden, wenn ihre Mama kastriert worden wäre.
Das klingt furchtbar, doch hätten wir sie nicht aufgenommen, wären sie eine quälenden und elenden Tod gestorben:
Erfahrungsgemäß können wir sagen, dass sie ausgesetzt wurden, denn die meisten Besitzer kümmert es nicht, wenn ihre Hündinnen Welpen zur Welt bringen. Die werden dann halt entsorgt.
Und damit dem sicheren Tod ausgesetzt.
Was die Mama leiden muss, weil plötzlich ihre Babys verschwunden sind, möchten wir uns gar nicht ausmalen.
Nun sind die Babys bei uns, wenn sie alt genug sind, werden wir alles tun, damit sie ein schönes Zuhause finden.
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Weinend sitzen wir hier und können es nicht glaubenGilda Laske-kowalski am 26.04.2022 um 23:43 |
Wir sind traurig, entsetzt, erschrocken, völlig sprachlos.Vor ein paar Tagen haben wir euch Bobo vorgestellt.
Er wurde ans Shelter gebunden, ganz alt, ganz lieb, ganz sanft und ganz dankbar.
Er brauchte nicht ins Shelter, er durfte bei unserer Tierschützerin zuhause bleiben.
Wir hatten gehofft, noch ein ruhiges Zuhause zu finden, weil er so viele Hunde doch etwas anstrengend fand.
Dazu wird es nicht mehr kommen.
Heute morgen, ganz früh, es war noch dunkel, hat er einen Schlaganfall nicht überlebt.
Die Menschen waren bei ihm, haben ihn gehalten und geherzt, als der Tierarzt eintraf, war seine kleine Seele schon auf dem Regenbogen.
Wir sind so traurig, denn gerade die alten Hunde haben es uns angetan.
Ein kleiner Trost wird uns zuteil, denn die letzten beiden Monate seines Lebens durfte er spüren, was es bedeutet, doch noch geliebt zu werden.
🌈🌈 R.I.P. kleiner Bobo 🌈🌈
https://www.facebook.com/HundeleuteTierschutzverein/posts/389988373133230
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Warum handeln manche Menschen und denken erst danachGilda Laske-kowalski am 29.03.2022 um 10:51 |
Wir möchten hier mal etwas loswerden über uns und unser Team.
Wir sind ein kleiner Verein, nur eine Handvoll Leute. Wir sind engagiert. Wir schmeißen uns ins Zeug, besuchen Lehrgänge, haben alle Genehmigungen der zuständigen Behörden. Wir machen Nächte durch, wenn die Hunde auf dem Weg nach Deutschland sind. Wir tun das gerne, wir klagen nie darüber, jede einzelne gerettete Seele ist unser Lohn. Doch dann kommen die Menschen ins Spiel.
Die Menschen, die beim Frühstück spontan überlegen, dass sie sich einen Hund zulegen könnten. Die es toll finden, einen Hund aus dem Tierschutz zu "retten" und dann mit ihrer Anfrage unsere Maschinerie in Gang setzen. Wir führen stundenlange Telefonate, erklären, beschreiben, fragen in Rumänien nach, beantworten alles nach bestem Wissen und Gewissen. Nach dem Telefonat beantworten wir Nachrichten, weitere Fragen, schicken unsere Helfer in Rumänien los, Fotos zu machen. Sie messen den Hund, schauen, ob die Krallen zu lang sind, beschreiben genau den Charakter des Hundes zum aktuellen Zeitpunkt.
Das alles tun wir gerne, denn das ganze Team in Rumänien und in Deutschland freut sich, dass ein Hund ein Zuhause bekommt. Und in letzter Zeit passiert ein bis zwei Tage später dies:
"Es tut mir furchtbar leid, aber ich muss absagen. Meine 12jährige Tochter will keinen neuen Hund, sie würde ihn dann schlecht behandeln, wenn ich mich als Mutter darüber hinwegsetze."
"Ich habe jetzt mit meiner Familie gesprochen. Mein Mann will lieber einen kleineren Hund."
"Entgegen meiner Annahme will meine Freundin nicht auf den Hund aufpassen, wenn ich arbeiten muss."
"Ich hätte vorher mit meiner Familie abklären sollen, ob sie auch einen Hund wollen, im Familienrat wurde 3:2 dagegen gestimmt."
Ja geht's noch? So viele Stunden völlig umsonst, Hoffnungen aufgebaut bei den rumänischen Tierschützern, Arbeit über Arbeit für nichts? Wir machen das ehrenamtlich, in unserer Freizeit, nach Feierabend, wir haben alle mehr als einen Hund, wir haben Haus und Hof, Garten und Familie. Wir sind alle berufstätig. Wir sind in jeder freien Minute für unsere Hunde unterwegs. Deshalb bitten wir jeden Menschen: Klärt vorher ab, ob ein Hund einziehen kann. Regelt es mit all euren Leuten, besprecht, diskutiert, schlaft nochmal eine Nacht drüber.
Und erst, wenn alles entschieden ist und alle Beteiligten einverstanden sind, dann meldet euch bei uns. Wir setzen dann unsere interne Maschinerie in Gang. Von ❤️ gerne.
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